Trendmode – Was ist trendy und was nicht?

Diese Frage stellt sich jeder von Mode begeisterte Mensch häufig. Zur Beantwortung wird sich dann meist an den Stars und Sternchen orientiert. Diese sind es nämlich, die Trends setzen beziehungsweise auch manchmal nur bestimmte Outfits tragen, die dann als Trendmode ausgerufen werden. Grundsätzlich greifen die Modetrends der Stars regelmäßig über auf die Trends der Gesellschaft. Werden bestimmte Klamotten als trendy angesehen, überfällt uns diese Mode daraufhin geradezu in den Geschäften und Boutiquen.

Modetrends – mal kurzlebig und mal langlebig

Modetrends kommen und gehen – Und dies meist sehr zügig. Sind beispielsweise in einem Winter noch Schlammtöne angesagt, und wird damit ein Trend verfolgt, der durch einen starken Einfluss der Natur gekennzeichnet ist, so sind es im nächsten Winter die knalligen Farben, die die Mode dominieren. Menschen, die den Trends immer folgen, kann es somit passieren, dass sie gezwungen sind, sich regelmäßig neu einzukleiden. Allerdings gibt es auch Modetrends, die sich länger halten und große Wellen schlagen. Der Trend der besagten Schlammtöne beispielsweise führte dazu, dass sich Frauen mitunter sogar die Fingernägel in den passenden Farben lackierten. Im Allgemeinen kann man sogar von einer starken Neigung zur Natur sprechen, vielleicht ist auch das ein Einfluss der Bioszene, die sich farblich ein wenig auf die Mode und vor allem die Farben auswirkt. Nachhaltigkeit heißt hier das Stichwort, welches sich in diesem Fall wohl auch auf den Modetrend anwenden lässt.

Vintage-Mode, Second Hand Look, Colorblocking und Co.

Seit längerem sehr angesagt ist die Vintage-Mode. Die Neigung zur konservativen Mode ist bei mehr und mehr Menschen zu beobachten. Das Wort konservativ kommt dabei aus dem Lateinischen "conservare" und meint "bewahren", "erhalten". In der Bedeutung von konservativ meint es auch "althergebracht", ein Wort, das die Kleidung sowohl in ihrer Beschreibung als auch in ihrer Intention deutlich beschreibt. Konservative Mode meint einen etwas älteren Stil, der dennoch klassisch und immer zu tragen ist. Erstaunlich ist jedoch, wie es den Designern jedes Mal aufs Neue gelingt, Kleidungsstücke mit leicht konservativem Touch zu einer gewissen Saison neu aufzulegen und als Trendmode zu designen. Generell sind Trendaccessoires sehr oft aus älteren Zeiten, so genannte Vintage-Accessoires, die zu jeder Saison immer wieder getragen werden. Interessant sind dabei zum Beispiel die Taschen, welche eng am Körper getragen werden. Kaum ein Model läuft bei den Modenschauen noch mit Taschen über den Catwalk, die mit einem Henkel versehen sind.

Als ein weiteren, starken Modetrend kann auch das Colorblocking herangeführt werden. Colorblocking ist ein Trend, der verschiedenfarbige Farbfelder in einem Look kombiniert: eine türkisfarbene Hose mit einem orangefarbenen Shirt und violettfarbenen Schuhen. Diese Farbkombination ist gewiss nicht jedem zu empfehlen, jedoch kann man natürlich einzelne Elemente probieren.

Sind viele Modesaisons durch Schlichtheit geprägt, kommen auch immer wieder etwas auffälligere und aufgesetzte Kreationen zum Vorschein. Wie zum Beispiel Schluppen an Blusen und Kleidern. Sogar der Bubikragen kam im Sommer 2011 wieder in Mode, wer hätte das gedacht? Auch die klassischen Collegeschuhe waren wieder Modetrend des Winters 2011/12. Schuhe, von denen man nicht gedacht hätte, dass sie noch einmal in irgendeiner Form wieder Einzug in die Modeszene nehmen würden.

Einfluss der Stars auf Trendmode

Die Mode der Stars beschäftigt immer die Leser und Leserinnen von Modemagazinen, sei es aus Interesse oder aus Gründen der persönlichen und individuellen Anregung. Viele Frauen nutzen die Mode der Stars als Idee für ihren eigenen Kleidungsstil. Fakt ist ja nunmal, dass niemand aktueller gekleidet ist als die Stars. Sie sind oft die unbewussten Trendsetter von Trendaccessoires und Trendkleidung, die auf die Gesellschaft hinüber gleitet und sich als wahrer Erfolg beweisen kann. Jeder Trend setzt ein Zeichen, schließlich erlebt jeder und jede irgendwann an seinem Kleiderschrank, dass gewisse Kleidungsstücke nicht mehr dem Trend entsprechen und diese Kleidungsstücke entweder weggegeben oder aufbewahrt werden, mit der Vermutung, sie könnten wieder einmal Mode werden. Diese Ahnung kennt jeder von uns, die Vintage-Mode ist genau auf diesem Weg entstanden. Durch Aufbewahren oder das Ansehen älterer Fotos von berühmten Schauspielern und Stars hat man die Schönheit der älteren Trends entdeckt und wieder neu aufgelegt, was somit wieder zu einem neuen Trend geworden ist.